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NRW-Förderprogramm aktion5

Am 1.1.2008 startete das NRW-Sonderprogramm aktion5, das von den beiden Landschaftsverbänden Rheinland (LVR) und Westfalen-Lippe (LWL) mit je 15 Millionen Euro über eine Laufzeit von fünf Jahren durchgeführt wird.

Förderschwerpunkte von aktion5 sind die Förderung

  • der beruflichen Integration von schwerbehinderten Schülerinnen und Schülern im Übergang von der Schule in den allgemeinen Arbeitsmarkt,
  • von Beschäftigten aus Werkstätten für behinderte Menschen, die eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt anstreben, und
  • von seelisch erkrankten Menschen bei der Rückkehr oder beim Ersteintritt in den Beruf nach medizinischer Behandlung oder Rehabilitation.

Im Rahmen des Sonderprogramms aktion5 sind unter anderem folgende Förderungen möglich:

  • Einstellungsprämien an Arbeitgeber in Höhe von 4.000 Euro für ein unbefristetes und in Höhe von 2.000 Euro für ein auf mindestens zwölf Monate befristetes Beschäftigungsverhältnis,
  • Ausbildungsprämien an Arbeitgeber, insbesondere auch für Ausbildungen gem. § 66 Berufsbildungsgesetz (BBiG) und § 42m Handwerksordnung (HwO). Die Ausbildungsprämien bestehen aus einer Startprämie in Höhe von 3.000 Euro und aus einer Erfolgsprämie von bis zu 5.000 Euro, die nach Abschluss der Ausbildung bei Übernahme in ein Arbeitsverhältnis gezahlt werden kann. Aktion5 greift hier die Regelung des bis längstens 31.12.2013 laufenden Bundesprogramms „JOB 4000" auf, kann mit diesem kombiniert werden und es gegebenenfalls ergänzen.
  • Ein pauschalierter Minderleistungsausgleich von bis zu 300 Euro monatlich und eine pauschalierte Abgeltung des besonderen Betreuungsaufwands von bis zu 210 Euro monatlich für Arbeitgeber zur Unterstützung des Wechsels von schwerbehinderten Menschen aus Werkstätten für behinderte Menschen in den allgemeinen Arbeitsmarkt. Damit übernimmt aktion5 die entsprechenden Regelungen für Integrationsfirmen.
  • Ein Vorbereitungsbudget für schwerbehinderte Schulabgänger und Schulabgängerinnen, um beispielsweise individuelle berufsrelevante Qualifizierungen durchführen zu können.
  • Ein Integrationsbudget zur individuellen Unterstützung der Arbeitsaufnahme Arbeit suchender schwerbehinderter Menschen aus den Zielgruppen,
  • die Möglichkeit der „freien Förderung", mit der Modelle oder Projekte gefördert werden, die den Zielen und Grundsätzen des Programms entsprechen.

Ansprechpartner für die Leistungen im Rheinland ist Bernd Schulten-Abels vom LVR-Integrationsamt (aktion5@lvr.de).

Weitere Informationen finden Sie  hier im Internetangebot des LVR.

 
 

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