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Ausbildungsbegleitende Hilfen (abH)

Ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH) sind besondere Hilfen für lernbeeinträchtigte (behinderte Auszubildende, bei denen die intensivere Betreuung in einer Reha-Einrichtung nicht erforderlich ist) oder sozial benachteiligte Jugendliche, die sich in einer betrieblichen Erstausbildung befinden, und deren Ausbildungsabschluss gefährdet ist.

Sie sollen die Aufnahme, Fortsetzung sowie den erfolgreichen Abschluss einer erstmaligen betrieblichen Berufsausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen oder das erfolgreiche Absolvieren einer betrieblichen Einstiegsqualifizierung ermöglichen.

Leistungen der Ausbildungsbegleitenden Hilfen können sein:

  • Förderung des Erlernens von Fachtheorie,
  • Förderung des Erlernens von Fachpraxis,
  • Vermittlung von Lerntechniken,
  • Stützunterricht zum Abbau von Sprach- und Bildungsdefiziten,
  • sozial- oder sonderpädagogische Begleitung (Training des Sozialverhaltens, Entwicklung der Persönlichkeit usw.),
  • Hilfen bei der Prüfungsvorbereitung.


Ausbildungsbegleitende Hilfen müssen über betriebs- und ausbildungsübliche Inhalte hinausgehen. Sie werden von Bildungsträgern im Auftrag der örtlichen Agentur für Arbeit durchgeführt. Sie umfassen drei bis acht Stunden pro Woche und werden eng mit dem Betrieb und der Berufsschule abgestimmt. AbH finden außerhalb der Arbeitszeit statt.

Die örtliche Agentur für Arbeit, an die auch der Antrag für abH zu richten ist, übernimmt die Beratung und die Kosten zu 100 Prozent, für den Betrieb entstehen keine Kosten. Die Maßnahme endet spätestens sechs Monate nach Begründung eines Arbeitsverhältnisses (SGB III § 75).

Stand: März 2012

 
 
 

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