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Weiterbildungsmaßnahmen

Umschulung und Anpassungsfortbildung

Durch eine Weiterbildung können berufliche Qualifikationen erneuert und erweitert werden.

Eine Form der beruflichen Weiterbildung ist die Umschulung, die notwendig werden kann, wenn die bisherige Tätigkeit aufgrund einer Behinderung nicht mehr ausgeübt werden kann. Hierbei erfolgt entweder die Ausbildung in einen neuen Beruf oder aber die Weiterqualifikation im bisherigen Beruf.

Durch eine Anpassungsfortbildung können besondere Zusatzqualifikationen erworben werden, die es einem behinderten Menschen ermöglichen, den bisherigen Beruf weiter auszuüben.

Das Projekt barrierefrei kommunizieren! bietet allen behinderten Menschen eine individuelle Beratung und Unterstützung bei der beruflichen Neuorientierung in ein Berufsfeld "rund um den Computer" an.

Regelungen für die Weiterbildung von Menschen mit Behinderung

Für die berufliche Weiterbildung behinderter Menschen gelten die gesetzlichen Regelungen des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) bzw. der Handwerksordnung (HWO).

Die Weiterbildung von behinderten Menschen erfolgt überwiegend in anerkannten Ausbildungsberufen (§§ 4 und 5 BBiG und §§ 25 und 26 der HWO).

Behinderte Menschen können zudem im Rahmen der Umschulung Sonderausbildungsgänge nach §§ 64 ff BBiG und § 42 HWO besuchen. Die Ausbildungsinhalte dieser Sonderausbildungsgänge werden aus den Inhalten anerkannter Ausbildungsberufe entwickelt.

Mehr Informationen zum Thema Sonderausbildungsberufe

Bei der Umschulung von behinderten Arbeitnehmern gelten besondere Ausbildungsregeln, wie beispielsweise eine verkürzte zweijährige Ausbildungszeit. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) hat Empfehlungen zur Entwicklung bundeseinheitlicher besonderer Ausbildungsregelungen für Menschen mit Behinderung verabschiedet (siehe unter "Infomaterial/Downloads" - "Rahmenrichtlinien für Ausbildungsregelungen für behinderte Menschen" - rechte Spalte).

Voraussetzung für die Bewilligung einer Umschulungsmaßnahme ist eine abgeschlossene Berufsausbildung oder Berufserfahrung.

Bei der beruflichen Weiterbildung unterscheidet man:

 

Die Weiterbildungsmaßnahmen für behinderte Menschen werden im Rahmen der Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (SGB IX § 33) von den jeweils zuständigen Rehabilitationsträgern gefördert. In der Regel sind dies die Träger der Renten- oder Unfallversicherung oder die Bundesagentur für Arbeit.

Seit dem 1. Januar 2008 können die Leistungen zur Teilhabe auch in Form des Persönlichen Budgets erbracht werden.

Mehr Informationen zum Persönlichen Budget


(me)

 
 

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