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Das Portal zu Arbeitsleben und Behinderung

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Bundesagentur für Arbeit / Agentur für Arbeit

Die Bundesagentur für Arbeit ist die oberste Behörde der Arbeitsverwaltung in Deutschland. Sie hat ihren Sitz in Nürnberg und übernimmt koordinierende Aufgaben. Neben der Arbeitsvermittlung ist die berufliche Eingliederung eine wichtige Aufgabe der Bundesagentur für Arbeit.

Als Rehabilitationsträger erbringt sie Leistungen zur beruflichen Teilhabe. Diese Leistungen erbringt sie jedoch nur dann, wenn kein anderer Rehabilitationsträger zuständig ist. Eine weitere Aufgabe der Bundesagentur für Arbeit ist die Gleichstellung von behinderten Menschen.

Die Ansprechpartner für behinderte Arbeitnehmer und Arbeitsuchende

Die Betreuung der Kunden übernehmen die einzelnen Agenturen für Arbeit mit ihren ca. 660 Geschäftsstellen. In jeder Arbeitsagentur gibt es ein Reha-Team. Sie beraten behinderte Menschen individuell und umfassend über die Möglichkeiten ihrer beruflichen Eingliederung und überlegen gemeinsam mit ihnen, welche Maßnahmen zur beruflichen Teilhabe erforderlich sind. Das Reha-Team wird von speziellen Fachdiensten unterstützt:

  • Der ärztliche oder psychologische Dienst hilft bei der Klärung der gesundheitlichen Voraussetzungen, der Interessen und Fähigkeiten des Betreuten.
  • Der technische Beratungsdienst unterstützt bei Fragen zu technischen Hilfen und berät bei der behinderungsgerechten Ausstattung von Arbeitsplätzen.

Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben

Können behinderte Menschen aufgrund der Art und Schwere ihrer Behinderung nicht an den üblichen Maßnahmen der Aus- und Weiterbildung teilnehmen, erbringt die Bundesagentur für Arbeit Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben.

Hierzu gehört die Aus- und Weiterbildung von behinderten Arbeitnehmern in Betrieben oder in speziellen Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation (Berufsbildungs- und Berufsförderungswerken). Daneben fördert sie blindentechnische und vergleichbare Grundausbildungen sowie Maßnahmen im Eingangsverfahren und Berufsbildungsbereich einer Werkstatt für behinderte Menschen.

Die finanzielle Förderung behinderter Arbeitnehmer umfasst:

Daneben erbringt die Bundesagentur für Arbeit auch Leistungen an Arbeitgeber. Hierzu gehören Zuschüsse für die behinderungsgerechte Gestaltung des Arbeitsplatzes und der Arbeitsumgebung, Übernahme der Kosten für eine Probebeschäftigung sowie Lohnkostenzuschüsse (Eingliederungszuschüsse).

mehr zu den Leistungen an Arbeitgeber (Rubrik Arbeitgeber)

Voraussetzungen für die Leistungserbringung

Um Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben zu erhalten, müssen grundsätzlich zwei Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Der Betroffene ist behindert, schwerbehindert oder konkret von einer Behinderung bedroht oder 
  • aufgrund der Behinderung kann die bisherige berufliche Tätigkeit nicht mehr ausgeübt werden.

Wer Leistungen beantragen möchte, muss sich an die Agentur für Arbeit wenden, die für den Wohnsitz des Antragstellers zuständig ist. Unter "Kontaktadressen" (rechte Spalte) finden Sie die Adresse der Arbeitsagentur, die für Sie zuständig ist. Bei der Auswahl der Leistungen werden Eignung, Neigung und bisherige Tätigkeit berücksichtigt. Außerdem wird die Lage und Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt mit in die Auswahl einbezogen.

Die Berater der Arbeitsagenturen entscheiden im Einzelfall, ob die Voraussetzungen erfüllt sind. Bei Bedarf werden ärztliche Gutachten erstellt und die internen Fachdienste der Arbeitsagentur eingeschaltet.

(me)

Stand: März 2012

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