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Betriebliches Arbeitstraining (Job Coaching)

Beim betrieblichen Arbeitstraining werden behinderte Menschen unmittelbar an ihrem Arbeitsplatz qualifiziert. Ziel des Arbeitstrainings ist es, den betroffenen Arbeitnehmern arbeitsrelevante Kenntnisse und Fertigkeiten zu vermitteln, die Arbeitsleistung zu verbessern und die Beschäftigung zu sichern.

Das Arbeitstraining kann bei Problemen am Arbeitsplatz, bei der Einführung einer neuen Technologie, bei einer innerbetrieblichen Versetzung auf einen anderen Arbeitsplatz oder bei der Einarbeitung in eine andere Tätigkeit durchgeführt werden.

Das betriebliche Arbeitstraining wird auf die Bedürfnisse des Mitarbeiters und des Betriebes abgestimmt, richtet sich also genau nach der beruflichen Tätigkeit und den behinderungsbedingten Einschränkungen.

Die Arbeitstrainingsmaßnahmen werden von professionellen Trainern durchgeführt, die vom Integrationsamt beauftragt werden, nachdem eine spezielle Fachkraft des Integrationsamtes den Bedarf für eine Trainingsmaßnahme im Betrieb abgeklärt hat. Gemeinsam mit dem Arbeitgeber und dem schwerbehinderten Arbeitnehmer werden Eckpunkte der Maßnahme wie Ziele, Beginn und Dauer vereinbart.

Im Durchschnitt dauert eine Arbeitstrainingsmaßnahme drei bis sechs Monate. Während dieser Zeit betreut der Trainer den Arbeitnehmer aktiv an seinem Arbeitsplatz und übernimmt die Rolle des Anleiters. Zugleich vermittelt er zwischen dem behinderten Mitarbeiter und dem Betrieb.

Das betriebliche Arbeitstraining wird in Deutschland in sehr unterschiedlichen Strukturen angeboten. Fragen Sie bei Bedarf in Ihrem Integrationsamt nach.


(me)

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