REHADAT-Talentplus - Link zur Startseite Das Portal zu Arbeitsleben und Behinderung

Das Portal zu Arbeitsleben und Behinderung

Sie sind hier: 

Psychosoziale Hilfen

Behinderungsbedingt auftretende psychosoziale Probleme wie z. B. schwerwiegende Konflikte mit Arbeitgeber, Vorgesetzten und Kollegen können nicht immer betriebsintern gelöst werden. In solchen Fällen können betroffene behinderte Arbeitnehmer psychosoziale Hilfen in Anspruch nehmen.

Je nach Zuständigkeit werden diese psychosozialen Hilfen von den Rehabilitationsträgern nach § 6 SGB IX Abs. 1 Nr. 2 bis 5 oder von den Integrationsämtern erbracht. Zu diesen Hilfen gehört neben der Betreuung des Hilfebedürftigen auch die Beratung von Arbeitgebern, Vorgesetzten und Kollegen bei allen psychosozialen Fragen.

Rechtsgrundlage für die Rehabilitationsträger ist § 33 Abs. 6 SGB IX. Dieser regelt die Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben für behinderte und von Behinderung bedrohte Menschen.

Schwerbehinderte Arbeitnehmer erhalten psychosoziale Hilfen im Rahmen der Leistungen zur begleitenden Hilfe im Arbeitsleben nach § 102 Abs. 2 Satz 4 SGB IX durch die Integrationsämter.

Die Integrationsämter und Rehabilitationsträger können für die Ausführung der Leistungen Integrationsfachdienste einschließlich psychosozialer Dienste freier gemeinnütziger Einrichtungen und Organisationen in Anspruch nehmen. Diese setzen für die Durchführung der psychosozialen Hilfen besondere Fachkräfte wie beispielsweise Sozialpädagogen oder Psychologen ein, die über eine spezielle Berufsqualifikation verfügen.

(me)

 
 

Tastaturkurzbefehle: