REHADAT-Talentplus - Link zur Startseite Das Portal zu Arbeitsleben und Behinderung

Das Portal zu Arbeitsleben und Behinderung

Sie sind hier: 

Tipps zum Antragsverfahren

Bevor Sie Ihren Feststellungsantrag ausfüllen und an das Versorgungsamt senden, sollten Sie folgende Hinweise beachten:

  • Die Broschüre "Behinderung und Ausweis" enthält wichtige Informationen, die Ihnen beim Ausfüllen behilflich sein können (siehe unter "Infomaterial/Downloads"; Bezugsadresse siehe unter "Veröffentlichungen" - rechte Spalte).
  • Die "Versorgungsmedizinischen Grundsätze" (vormals "Anhaltspunkte für die ärztliche Gutachtertätigkeit im sozialen Entschädigungsrecht ... (AHP)") dienen als Grundlage der Beurteilung. Sie erhalten dort bereits eine Vorstellung davon, welchen GdB Ihre Beeinträchtigungen voraussichtlich erreichen.
    Auch diese Broschüre können Sie online herunterladen oder beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales bestellen.
  • Tragen Sie alle Gesundheitsstörungen entsprechend den Formulierungen der oben genannten Broschüren in die Tabelle "Gesundheitsstörungen" ein, beachten Sie die jeweiligen Schweregrade der Erkrankungen.
  • Numerieren Sie die einzelnen Gesundheitsstörungen. So können Sie im Bescheid leichter überprüfen, ob alle Funktionsbeeinträchtigungen vom Versorgungsamt berücksichtigt wurden.
  • Kennzeichnen Sie alle Merkzeichen, die für Sie in Betracht kommen.
  • Geben Sie alle behandelnden Ärzte an, mit denen der Antrag abgesprochen ist.
  • Kopieren Sie den Antrag für die eigene Akte.
  • Senden Sie nur den vollständig ausgefüllten Antrag ab.
  • Auch die beigefügten Unterlagen sollten ausführlich und vollständig sein.
  • Ggf. sollten Sie Ihren Arbeitgeber über die Antragstellung informieren (beispielsweise für die Sicherung des Anspruchs auf Zusatzurlaub).
  • Nehmen Sie eventuell Kontakt zur Schwerbehindertenvertretung auf, sofern dies nicht bereits erfolgt ist.

Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) und Grad der Behinderung (GdB)

Eine Feststellung des GdB durch das Versorgungsamt erfolgt nicht, wenn bei Ihnen bereits eine Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) festgesetzt worden ist (durch eine Berufsgenossenschaft, einen Rentenbescheid oder eine gerichtliche Entscheidung). In diesem Fall übernimmt das Versorgungsamt die festgestellte MdE als entsprechenden GdB. Eine anderweitige Feststellung wird in diesem Falle nur vorgenommen, wenn sich beispielsweise die Auswirkungen der Behinderung verschlimmert haben und der Antragsteller dies glaubhaft darlegt.

(me)

 
 

Tastaturkurzbefehle: