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Benachteiligungsverbot

Menschen mit Behinderung dürfen im Arbeitsleben nicht wegen ihrer Behinderung benachteiligt werden. Dies betrifft alle Bereiche der Arbeitswelt, angefangen vom Bewerbungsverfahren über die Arbeitsbedingungen bis hin zu den Weiterbildungsmöglichkeiten und die berufliche Entwicklung.

Dieses Diskriminierungsverbot gilt nicht nur für schwerbehinderte Arbeitnehmer, sondern seit Inkrafttreten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) auch für behinderte Arbeitnehmer. Bei einem Verstoß gegen dieses Benachteiligungsverbot kann der benachteiligte Arbeitnehmer nach § 81 Absatz 2 SGB IX in Verbindung mit § 15 AGG Schadensersatz verlangen.

Natürlich darf der Arbeitgeber bei allen Entscheidungen betriebliche Gesichtspunkte berücksichtigen. So darf er sich beispielsweise bei der Besetzung eines freien Arbeitsplatzes immer für den am besten geeigneten Bewerber entscheiden.

Haben sich jedoch zwei Kollegen mit gleichwertigen Qualifikationen um eine Beförderungsstelle beworben, kann der behinderte Bewerber eine bevorzugte Berücksichtigung gegenüber dem nicht behinderten Mitbewerber geltend machen.

(me)

Rechtsgrundlagen

 
 

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