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Sehbehinderung und Blindheit

Wissenswertes

Das Netzwerk berufliche Teilhabe blinder und sehbehinderter Menschen informiert auf seinen Internet-Seiten über Berufe, Hilfsmittel und rechtliche Fragen. 

Auf den Seiten des Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverbandes finden Sie Erläuterungen zu verschiedenen Augenerkrankungen, beratende Ansprechpartner, Broschüren zu unterschiedlichen Themenbereichen, wie beispielsweise über Blindenführhunde, Hilfsmittel, die rechtliche Situation, Mobilität und Lebensperspektiven.

Informationen über Hilfsmittel zur Computernutzung für blinde und sehbehinderte Menschen, Tipps und Checklisten zur Hilfsmittelauswahl und Informationen zur Arbeitsplatzausstattung sowie einen Leitfaden zur Gestaltung von Büroarbeitsplätzen für Menschen mit Sehbehinderungen bietet das Informationsportal INCOBS

Blickpunkt Auge - Rat und Hilfe bei Sehverlust ist ein Angebot des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes e.V. (DBSV). Der DBSV berät Menschen mit einer Sehschädigung und deren Angehörigen in den Regionen Hessen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein und NRW. Betroffene finden Hilfe zu den Themenbereichen Augenerkrankungen, Optische und Alltagshilfsmittel, rechtliche und finanzielle Ansprüche, Tipps und Hilfen für den Alltag, Beleuchtung und Sehen und Berufstätigkeit mit Sehbeeinträchtigung.

Hilfsangebote

In einigen Bundesländern gibt es spezielle Integrationsfachdienste für blinde und sehbehinderte Menschen. In den übrigen Ländern gibt es bei den allgemeinen Integrationsfachdiensten Mitarbeiter, die auf Sehbehinderung und Blindheit spezialisiert sind.
Sie sind Ansprechpartner für Arbeitnehmer und leisten konkrete Einzelfallhilfe im Betrieb. Bei Bedarf bieten sie arbeitsbegleitende individuelle Hilfen an und informieren auch das betriebliche Umfeld über Art und Auswirkungen der Behinderung.

Experten für die Gestaltung von Arbeitsplätzen für sehbehinderte und blinde Menschen sind die beratenden Ingenieure der Integrationsämter.

Spezielles Know-how ist auch bei den Ausbildungseinrichtungen für blinde und sehbehinderte Menschen vorhanden. Diese bieten passgenaue arbeitsplatzbezogene Qualifizierungen an, beispielsweise für Arbeitnehmer, die ihre bisherige Tätigkeit wegen einer Sehverschlechterung nicht mehr wie gewohnt ausüben können und unterstützen bei der Auswahl und dem Einsatz von Hilfsmitteln.

Behinderten Arbeitnehmern stehen zudem innerbetriebliche Ansprechpartner, wie die Schwerbehindertenvertretung, der Betriebsrat oder der Arbeitgeberbeauftragte bei der Lösung von arbeitsplatzbezogenen Problemen zur Verfügung.

Mitarbeiter von Selbsthilfeorganisationen und Selbsthilfegruppen helfen bei beruflichen und persönlichen Problemen.

Finanzielle Förderung

Die behinderungsgerechte Ausstattung des Arbeitsplatzes mit technischen Arbeitshilfen ist Aufgabe des Arbeitgebers. Zum Erhalt bestehender Arbeitsverhältnisse können Arbeitgebern zum Beispiel Leistungen für die Arbeitsplatzgestaltung und die Ausstattung mit technischen Arbeitshilfen oder ein finanzieller Ausgleich bei außergewöhnlichen Belastungen gewährt werden.

Sehbehinderte und blinde Arbeitnehmer können finanzielle Hilfen für technische Arbeitshilfen beantragen, sofern Sie für Ihre berufliche Tätigkeit notwendig sind.

Sind regelmäßige Hilfestellungen bei der Erfüllung einiger Arbeitsaufgaben notwendig, kann der sehbehinderte oder blinde Arbeitnehmer eine personelle Unterstützung oder Arbeitsassistenz erhalten. Die personelle Unterstützung wird in der Regel von einem Kollegen übernommen, der vom Arbeitgeber stundenweise für diese Aufgabe freigestellt wird. Hierfür kann der Arbeitgeber einen finanziellen Ausgleich beantragen.
Ein Arbeitsassistent wird hingegen speziell für die Unterstützung des schwerbehinderten Arbeitnehmers angestellt (vom Arbeitgeber oder Arbeitnehmer).

Für die selbstständige Mobilität in der Umgebung und am Arbeitsplatz können blinde Arbeitnehmer ein Orientierungs- und Mobilitätstraining absolvieren. Institutionen, die dieses Training anbieten, finden Sie unter "Kontaktadressen" - (rechte Spalte).

Des Weiteren können sehbehinderte und blinde Menschen Leistungen für eine psychosoziale Betreuung am Arbeitsplatz, für den Arbeitsweg, für eine behinderungsgerechte Wohnung und für berufliche Qualifizierungsmaßnahmen in Anspruch nehmen.

mehr zu den Leistungen und Hilfen

(me)

Hilfsmittel

für sehbehinderte und blinde Menschen finden Sie im Hilfsmittel-Portal von REHADAT

Lexikonartikel

 
 

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