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Das Portal zu Arbeitsleben und Behinderung

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Berufsausbildung

Sonderpädagogische Betreuung in der Berufsschule

Im Rahmen der dualen Ausbildung haben die Berufsschulen grundsätzlich die Aufgabe, nicht behinderten und behinderten Menschen gleichermaßen die theoretischen Inhalte zu vermitteln. Nicht immer sind an Berufsschulen in gleichem Umfang behinderungsgerechte Bedingungen vorhanden.

Zum Teil werden bei Bedarf spezielle Förderkurse eingerichtet. Für behinderte Auszubildende (zum Beispiel bei Blindheit, Gehörlosigkeit oder Körperbehinderung) stehen Sonderberufsschulen zur Verfügung, an denen der Unterricht meist in Blockform angeboten wird und die Unterbringung in einem Internat möglich ist.

Bei der Berufsausbildung in einer Reha-Einrichtung (zum Beispiel Berufsbildungswerk oder Berufsförderungswerk) ist die Berufsschule in der Regel räumlich in die Einrichtung integriert.

Hinweis

Während der Ausbildung in Ihrem Betrieb gilt für einen behinderten Auszubildenden die Berufsschulpflicht. 

Sollte ein Auszubildender in Ihrem Betrieb vor dem 21. Lebensjahr die Ausbildung beginnen, so ist er beispielsweise in Nordhein-Westfalen bis zum Ende der Ausbildung berufsschulpflichtig.

Für die Berufsschulen sind die jeweiligen Bundesländer zuständig. Der Unterricht wird durch die jeweiligen Schulgesetze und Lehrpläne geregelt, die im Fall der Berufsausbildung nach dem dualen System auf die Ausbildungsordnungen abgestimmt sind.

Förderung

Bei einer Berufsausbildung in Ihrem Betrieb ist eine Förderung durch ausbildungsbegleitende Hilfen (abH) möglich, die neben einer sozialpädagogischen Betreuung vor allem auch Stützunterricht umfasst (zum Beispiel Aufarbeitung des Unterrichtsstoffs der Berufsschule oder Vorbereitung auf Prüfungen).                                

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(vh)

 
 

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