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Praktikum

Viele Arbeitgeber haben Bedenken, einen Arbeitsvertrag mit einem schwerbehinderten Menschen abzuschließen. Ein Praktikum kann Klarheit darüber bringen, ob der behinderte Bewerber seine Arbeit bewältigen kann und ob er in das Team passt. Der Arbeitgeber hat die Chance eventuell eine Fachkraft zu gewinnen und der behinderte Praktikant die Gelegenheit, weitere Erfahrungen im Arbeitsleben zu sammeln.

Praktikumsarten

Es gibt verschiedene Arten von Praktika. Welche Rechtsvorschriften anzuwenden sind, hängt davon ab, welches Ziel mit dem Praktikum verfolgt wird. Handelt es sich um ein Schüler-Betriebspraktikum, ein studentisches Pflichtpraktikum oder um ein Praktikum nach dem Berufsbildungsgesetz
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Behinderte Menschen kommen häufig durch ein Betriebspraktikum zu einem festen Arbeitsverhältnis. Insbesondere bei Betriebspraktika während berufsfördernder Maßnahmen erhält der Arbeitgeber Förderung, umfassende Beratung und unterstützende Hilfen.
 

Hierzu zählen:


Mehr bei REHADAT-talentplus: Förderung des Arbeitgebers 

Praktikantenvermittlung und Arbeitgeberberatung

Geeignete Praktikanten vermitteln die Reha-Teams der Agenturen für Arbeit und die im gesamten Bundesgebiet eingerichteten Integrationsfachdienste. Arbeitgeber werden von fachkundigen Ansprechpartnern individuell beraten, beispielsweise über:

  • Anforderungen und Einsatzmöglichkeiten der Praktikanten,
  • die behinderungsgerechte Gestaltung von Arbeitsplätzen,
  • den Umgang mit behinderten Menschen, 
  • mögliche finanzielle Förderleistungen,
  • den Betreuungsbedarf des behinderten Praktikanten während der Einarbeitung.

 

Bei der Vermittlung von geeigneten Praktikanten können Sie sich auch direkt an eine Bildungseinrichtung der beruflichen Rehabilitation (zum Beispiel: Berufsbildungswerke (BBW), Berufsförderungswerke (BFW)) wenden. Jedes Jahr beenden dort qualifizierte und motivierte Fachkräfte ihre Ausbildung mit einem IHK- oder Handwerkskammer-Abschluss.

Praxisbeispiel

Ihr Betrieb möchte einem Auszubildenden aus einem Berufsbildungswerk (BBW) einen Praktikumsplatz anbieten:

Sie nehmen Kontakt mit einem BBW in Ihrer Nähe auf und erstellen ein Anforderungsprofil für den gesuchten Praktikanten. Das BBW sucht einen geeigneten Bewerber unter seinen Auszubildenden aus. Es erfolgt eine umfassende Beratung durch Fachleute des Berufsbildungswerkes.

Auf Wunsch werden die Kollegen in Ihrem Betrieb eingehend über Ursachen und Auswirkungen von Behinderungen informiert und auf geeignete Verhaltensweisen im Umgang mit jungen behinderten Menschen in der Ausbildung und am Arbeitplatz hingewiesen. Während der Einarbeitungsphase wird der behinderte Jugendliche von Fachleuten des BBW begleitet. Falls im Laufe des Praktikums Probleme auftauchen sollten, stehen Ihrem Betrieb jederzeit Ansprechpartner des BBW zur Verfügung.

Es fallen keine Kosten für Sie an. Die Ausbildungsverantwortung bleibt auch während des Praktikums in Ihrem Betrieb bei dem BBW. Die Praktikumsvergütung wird weiterhin von dem zuständigen Rehabilitationsträger übernommen.

Informationen zu Bewerber- und Stellenbörsen finden Sie hier... 


(na)

 
 

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