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Arbeitsplatzgestaltung

Leitsätze nach Norm

In den allgemeinen Leitsätzen der DIN 32977 Teil 1 wird  darauf hingewiesen, dass:

  • die ergonomischen und humanwissenschaftlichen Erkenntnisse die Grundlage der behinderungsgerechten Gestaltung bilden,
  • die Eigenschaften, Fähigkeiten, Fertigkeiten und Bedürfnisse der behinderten Mitarbeiter in die Arbeitsplatzgestaltung einfließen sollen,
  • behinderungsgerechtes Gestalten nicht nur auf den Einzelfall bezogen werden soll, sondern auch auf die Belange einer oder mehrerer Behindertengruppen abgestimmt werden soll,
  • eine behinderungsgerechte Gestaltung zur Erhaltung und Förderung der vorhandenen Funktionen eines behinderten Mitarbeiters dient und bei einem Funktionsausfall den Ersatz durch alternative Fähigkeiten ermöglichen soll,
  • bei einer Gestaltung für Menschen mit Behinderungen auch die Aspekte der Arbeitssicherheit (Unfallverhütungsvorschriften, Arbeitsstättenverordnung usw.) berücksichtigt werden müssen und zusätzlich noch auf besondere Risiken für Menschen mit Behinderungen hingewiesen werden muss,
  • die behinderungsgerechte Gestaltung möglichst nicht als besondere Maßnahme auffallen soll und die betreffenden Maßnahmen auch von Nichtbehinderten ohne zusätzliche Beanspruchung genutzt werden können.

Allgemein gilt:

Der behinderungsgerecht gestaltete Arbeitsplatz ist das Ergebnis einer grundlegenden ergonomischen Gestaltung unter Beachtung notwendiger behinderungsbezogener Gestaltungsmaßnahmen und gesetzlicher Vorgaben mit dem Ziel die Beschäftigung zu ermöglichen und zu sichern.

(vh)

 
 

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