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Förderung von Telearbeitsplätzen

Die Besetzung eines bestehenden oder neueingerichteten Telearbeitsplatzes mit einem schwerbehinderten oder gleichgestellten Beschäftigten kann bei Vorliegen bestimmter Voraussetzung von der Agentur für Arbeit oder dem Integrationsamt gefördert werden.

Grundsätzlich können Telearbeitsplätze durch finanzielle Hilfen zur beruflichen Eingliederung gefördert werden (Eingliederungszuschuss zur Einarbeitung am neuen Arbeitsplatz in Form von Lohn- und Gehaltskostenzuschüssen).

Muss im Rahmen der alternierenden Telearbeit ein zweiter Arbeitsplatz in der Wohnung oder einer anderen Arbeitsstätte behinderungsgerecht ausgestattet werden, kann der Arbeitgeber hierfür Investitionshilfen erhalten.

Die laufenden Unterhaltskosten (Mietanteile für Arbeitszimmer, Nebenkosten wie Strom, Heizung, Versicherungen, Netzkosten etc), die üblicherweise mit der Einrichtung eines ausgelagerten Telearbeitsplatzes oder eines zweiten Telearbeitsplatzes entstehen, werden jedoch nur in Ausnahmefällen im Rahmen der Investitionshilfen gefördert. Bedingung für die Übernahme dieser Kosten ist, dass diese durch die Behinderung des Telearbeiters entstehen und die Übernahme der Kosten für den Arbeitgeber nicht zumutbar ist.

Unter bestimmten Bedingungen kann Telearbeit unter das Heimarbeitsgesetz fallen. Auch diese Arbeitsplätze können gefördert werden, da Heimarbeiter ebenfalls Arbeitnehmer im Sinne des Arbeitsförderungsgesetzes sind.

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