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Befristete Arbeitsverhältnisse

Befristete Arbeitsverhältnisse bieten Arbeitgebern die Möglichkeit einen Mitarbeiter über einen längeren Zeitraum an seinem neuen Arbeitsplatz kennen zu lernen. Besonders bei der Neueinstellung von schwerbehinderten und gleichgestellten behinderten Menschen sind viele Arbeitgeber unsicher, ob der neue Mitarbeiter die Anforderungen des Arbeitsplatzes erfüllen kann und in das bestehende Arbeitsteam passt.

Durch das Teilzeit- und Beschäftigungsgesetz wurden die Möglichkeiten für befristete Arbeitsverhältnisse neu geregelt.

Kündigung

Befristete Arbeitsverhältnisse können nicht durch eine ordentliche Kündigung beendet werden. Ein befristeter Arbeitsvertrag endet mit Ablauf der vereinbarten Zeit ohne dass es einer Kündigung bedarf und unterliegt nur dann der ordentlichen Kündigung, wenn dies einzelvertraglich oder im anzuwendenden Tarifvertrag bestimmt ist (TzBfG §15 Absatz 3). Eine außerordentliche Kündigung des Arbeitsvertrages aus wichtigem Grund bleibt aber auch weiterhin möglich.

Läuft ein befristetes Arbeitsverhältnis mit einem schwerbehinderten Arbeitnehmer regulär aus, muss der Arbeitgeber keine Zustimmung des Integrationsamtes einholen. Nur bei der außerordentlichen Kündigung eines Schwerbehinderten in einem befristeten Arbeitsverhältnis muss das Integrationsamt eingeschaltet werden.

Die Befristung eines Vertrages ist zulässig, wenn sie durch einen sachlichen Grund gerechtfertigt ist. Ein sachlicher Grund für eine Befristung ist z.B. auch die Beschäftigung in einem Probearbeitsverhältnis.

 

(me)

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