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Die Offenbarungspflicht des Bewerbers

Grundsätzlich ist kein Bewerber dazu verpflichtet, für ihn ungünstige Umstände von sich aus mitzuteilen. Die Offenbarungspflicht besteht jedoch dann, wenn der Bewerber dadurch die Arbeitsleistung nicht erbringen kann oder erhebliche Schwierigkeiten dabei hätte.

Für behinderte Bewerber (Grad der Behinderung unter 50) gilt: Sie brauchen nicht auf ihre Behinderung hinweisen, solange sie die Anforderungen an den Arbeitsplatz erfüllen können.

Auch ein schwerbehinderter Bewerber (Grad der Behinderung mindestens 50) ist grundsätzlich nicht verpflichtet, seine Schwerbehinderung im Vorstellungsgespräch oder Bewerbungsschreiben zu offenbaren. Eine Offenbarungspflicht besteht aber immer dann, wenn der schwerbehinderte Arbeitnehmer erkennen muss, dass er wegen der Behinderung die vorgesehene Arbeit nicht leisten kann oder nur eingeschränkt leisten kann. 

Auch für den Gesundheitszustand gilt: Krankheiten, die sich nicht auf die konkret geforderte Arbeitsleistung auswirken, müssen nicht offenbart werden.

(me)

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