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Hilfen für Arbeitgeber, wenn ein Mitarbeiter personelle Unterstützung braucht

Personelle Unterstützung

Die Arbeitssituation und die Arbeitsleistung eines schwerbehinderten Arbeitnehmers können in bestimmten Fällen durch die Hilfe einer anderen Person verbessert werden.

Beispiele für die personelle Unterstützung: eine Vorlesekraft für einen blinden Kollegen oder eine Aufsichtsperson für einen geistig behinderten Kollegen, dem ständig notwendige Unterweisungen erteilt werden müssen.

Dem Arbeitgeber entstehen dadurch zusätzliche Personalkosten, die (teilweise) vom Integrationsamt oder den örtlichen Fürsorgestellen abgedeckt werden.

Gewährt wird eine Ausgleichsleistung für befristete sowie unbefristete Arbeitsverhältnisse, wenn alle anderen Schritte wie Arbeitsplatzausstattung, -gestaltung oder Arbeitsorganisation nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben.

Rechtliche Grundlage für den Bezug einer Ausgleichsleistung sind Verordnungen und Gesetze zur Entlastung von Arbeitgebern, denen durch Beschäftigung schwerbehinderter Menschen außergewöhnliche Belastungen entstehen (§ 27 Ausgleichsabgabeverordnung und § 102 Absatz 2 Sozialgesetzbuch Neuntes Buch). Ob ein Betrieb zur Ausgleichsleistung berechtigt ist, entscheidet das Integrationsamt

Höhe und Dauer der Leistung zum Ausgleich der außergewöhnlichen Belastung

Auf Antrag erhält der Arbeitgeber einen finanziellen Ausgleich für die Kosten der personellen Unterstützung für die Zeit von maximal zwei Jahren. Die gewährte Summe richtet sich nach dem Lohn/Gehalt der Person, die den behinderten Arbeitnehmer unterstützt und der Zeit des täglich erforderlichen Unterstützungsbedarfs.

(kn)

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