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Der Arbeitskreis Sucht

Zusammensetzung des Arbeitskreises

Um die Aufgaben des betrieblichen Präventionsprogramms auf mehrere Personen zu verteilen, ist es empfehlenswert, einen Arbeitskreis Sucht zu bilden.

Er sollte sich zusammensetzen aus Vertretern von

  • Personalabteilung,
  • Betriebs-/Personalrat,
  • Schwerbehindertenvertretung (sofern der betroffene abhängige Mitarbeiter schwerbehindert oder gleichgestellt ist),
  • Betriebskrankenkassen,
  • Arbeitssicherheit,
  • betriebsärztlichem Dienst,
  • Mitarbeitern und
  • Vorgesetzten.


Eine vom Arbeitgeber erteilte Entscheidungsbefugnis erleichtert die effektive Umsetzung und Weiterentwicklung von geplanten Aktivitäten und Maßnahmen.

In Kleinbetrieben ist es oft nicht möglich, einen Arbeitskreis zu bilden. Hier können ein bis zwei Mitarbeiter diese Aufgaben übernehmen.

Aufgaben des Arbeitskreises

Die Aufgaben des Arbeitskreises liegen in der Organisation und Koordination der Fragen zur betrieblichen Suchtproblematik.

Im Einzelnen gehören hierzu Aufgaben wie

  • Mitarbeiter durch betriebliche Öffentlichkeitsarbeit sensibilisieren und informieren,
  • betriebliche Strategien entwickeln,
  • Betriebs-/Dienstvereinbarungen ausarbeiten,
  • Vorgesetzte der unterschiedlichen Hierarchie-Ebenen in Bezug auf Suchtprävention qualifizieren und beraten,
  • einen betrieblichen Helfer als Ansprechpartner benennen und ausbilden,
  • Verbesserung von belastenden Arbeitsbedingungen,
  • Hilfe bei der Wiedereingliederung des Mitarbeiters nach erfolgter Therapierung.

 

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