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Wenn der Arbeitgeber nichts von der Schwerbehinderung wusste...

Sonderkündigungsschutz

Wenn der Arbeitgeber einem schwerbehinderten oder gleichgestellten Mitarbeiter kündigt, ohne von der Schwerbehinderteneigenschaft zu wissen, gilt trotzdem der besondere Kündigungsschutz. Die Zustimmung des Integrationsamtes zur Kündigung ist notwendig.

Der Arbeitnehmer ist grundsätzlich nicht verpflichtet den Arbeitgeber über seine Schwerbehinderung zu informieren.

Zum Zeitpunkt der Kündigung kann er trotzdem seinen Sonderkündigungsschutz geltend machen. Der Arbeitnehmer muss allerdings innerhalb einer 3-Wochen-Frist (früher innerhalb eines Monats, dies wurde durch neuere Rechtsprechung geändert, siehe Urteil des BSG vom 11.12.2008 - Aktenzeichen 2 AZR 395/07) nach Zugang der Kündigung den Arbeitgeber über seine Schwerbehinderung oder Gleichstellung informieren. Unterlässt er dies, verliert er den besonderen Kündigungsschutz.


(ku) 

 

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