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Integrationsämter

Das Integrationsamt ist Ansprechpartner bei der Einführung eines Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM), wenn es sich bei dem betroffenen Arbeitnehmer um einen schwerbehinderten oder gleichgestellten Arbeitnehmer handelt.

Die Integrationsämter sehen sich aber nicht als Moderatoren des BEM und auch nicht als „Wächter des Verfahrens“.

Integrationsämter

  • beraten Arbeitgeber bei der Einführung eines BEM und stellen Handlungshilfen bereit, 
  • bieten Schulungen für Führungskräfte an,
  • vergeben Leistungen im Rahmen der Begleitenden Hilfen im Arbeitsleben,
  • können Betriebe für die Einführung eines BEM mit einer Prämie auszeichnen,
    a) wenn diese ein BEM einführen,
    b) wenn in einer Integrationsvereinbarung Regelungen zur Durchführung eines BEM und zur Gesundheitsförderung getroffen werden,
    c) wenn das BEM-Konzept über die Mindestanforderungen der betrieblichen Prävention hinaus geht (gemäß SGB IX § 84 Absatz 3 und SGB IX § 102 Absatz 3 Nummer 2 d in Verbindung mit SchbAV § 26 c).

Empfehlungen zur Prämienvergabe

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen (BIH) hat zur Vergabe von Prämien Empfehlungen erarbeitet, in denen Prämienhöhe und Mindestanforderungen festgelegt sind:
  1. Ein System für das Erkennen von Problemen sollte entwickelt werden.
  2. Instrumente zur Erfassung und Spezifizierung sollten eingebaut werden. 
  3. Eine Schaltstelle im Unternehmen für die Umsetzung sollte eingerichtet werden (zum Beispiel Integrationsteam).
  4. Konkrete Maßnahmen sollten umgesetzt werden.
  5. Das eingesetzte Verfahren sollte dokumentiert und evaluiert werden.


Das Verfahren zur Vergabe und die Festlegung der Höhe der Prämie liegen in der Zuständigkeit der einzelnen Integrationsämter.


(ml)

 
 

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