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Arbeitgeber

Arbeitgeber

  • sind gesetzlich verpflichtet, ein Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) zu initiieren, sie sind jedoch nicht automatisch Beteiligte im Einzelfallmanagement, denn sie können diese Aufgabe delegieren und Beauftragte für das Betriebliche Eingliederungsmanagement benennen;
  • überprüfen die Voraussetzungen für ein BEM (Arbeitsunfähigkeitszeiten bezogen auf die letzten zwölf Monate);
  • nehmen den Erstkontakt zu dem betroffenen Mitarbeiter auf;
  • weisen den Betroffenen auf die Ziele und auf Art und Umfang der zu erhebenden und verwendeten Daten hin.


Der Arbeitgeber oder sein Vertreter gehen auf den betroffenen Mitarbeiter zu. Ist dieser einverstanden, kann ein BEM eröffnet werden. Für ein erfolgreiches BEM sollten Arbeitgeber über die Rehabilitationsmöglichkeiten, den Zugang zu Leistungen, das Arbeits- und Schwerbehindertenrecht sowie über die betrieblichen Tätigkeitsfelder und Anforderungen informiert sein.

 

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BEM in unterschiedlich großen Betrieben

In Klein- und Mittelbetrieben sprechen Arbeitgeber selbst mit dem erkrankten Mitarbeiter. Hier ist man auf die Unterstützung durch externe Partner angewiesen, insbesondere, wenn eine Arbeitnehmervertretung fehlt oder kein Integrationsteam zustande kommt.

In größeren Betrieben existieren unter Umständen Strukturen eines Gesundheitsmanagements. Dort bietet es sich an, ein festes Integrationsteam einzurichten. Dieses Team bildet die zentrale Anlaufstelle, es sammelt Wissen, organisiert und koordiniert die Zusammenarbeit mit internen und externen Stellen und regelt die Zuständigkeiten.

Auch wenn der Arbeitgeber innerbetrieblich vertreten wird, bleibt er für den gesamten Ablauf des BEM verantwortlich.


(ml)

 
 

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